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By G. N. J. Tytgat, V. van den Brandt-Grädel, T. L. Tio (auth.), Prof. Dr. André L. Blum, Prof. Dr. Jörg Rüdiger Siewert, Prof. Dr. Rudolf Ottenjann, Priv.-Doz. Dr. Dr. Leo Lehr (eds.)

Die ersten sechs Bücher der interdisziplinären Gastroenterologie waren auf therapeutische Probleme ausgerichtet. In der Therapie zeigt sich letztlich, ob ein interdisziplinärer conversation mehr als ein bloßes Lippen­ bekenntnis ist. Ein einheitliches diagnostisches Konzept ist indessen für eine interdisziplinäre Gastroenterologie ebenso wünschenswert wie ein gemeinsames therapeutisches Konzept. Drei Punkte sind besonders hervorzuheben: 1) Diagnostik und Therapie beeinflussen sich gegenseitig: Zum einen gilt unverändert der Satz "ohne Diagnose keine gezielte Therapie", zum anderen hat zu gelten, daß die Diagnostik nicht invasiver sein darf als die daraus resultierende Therapie. 2) Diagnostik und Therapie sind im allgemeinen keine im strengen Sinne konsekutiven Ereignisse, sondern laufen im Behandlungspro­ gramm parallel und gleichzeitig an. three) Viele diagnostische Maßnahmen haben im Verlauf der letzten Jahre immer mehr therapeutische Aspekte erhalten; ein typisches Beispiel ist die Fiberendoskopie. Umgekehrt ist durch die Entwicklung gezielter therapeutischer Maßnahmen auch eine bessere Diagnose ex juvantibus möglich geworden. Nicht zuletzt diese Überlegungen haben uns dazu geführt, den vor­ liegenden Band über gastroenterologische Diagnostik in Angriff zu nehmen.

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58 84 79 68 77 60 82 96 91 93 40 85 ~ 84 61 88 ~ 83 95 98 29 ziger, als Standarduntersuchung bei gastroösophagealem Reflux akzeptierter Test. Eine nur mäßige Sensitivität zur Feststellung einer Schleimhautschädigung kann bei der Endoskopie erreicht werden, während die Langzeit-pR-Messung, deren Sensivität 88% und deren Spezifität 98% beträgt, der beste Test zur Objektivierung von Reflux darstellt. Praktische Empfehlungen zur diagnostischen Abklärung (Abb. 2) Im allgemeinen bereitet die Diagnose einer Refluxkrankheit wegen der typischen Anamnese und des endoskopischen Befundes keine Schwierigkeiten.

Kontrasteinlauf Sonographie (evtl. Feinnadelpunktion) bzw. 4. Erbrechen bei akutem Abdomen. Diagnostischer Einsatz bildgebender Verfahren mechanischen Ileus (intestinale Spiegelbildung und geblähte Darmschlingen bei abdomineller "Totenstille" bzw. Stenoseperistaltik) substantiieren. B. Gastrografin) die Diagnose gesichert und das intestinale Leck lokalisiert werden. Beim Verdacht aufhochsitzenden mechanischen Ileus kann über eine Magen-Dünndarm-Sonde Gastrografin bzw. eine verdünnte Bariumsuspension zur Lokalisation des Hindernisses und zur Beurteilung des Stenoseausmaßes instilliert werden.

Eine peptische Striktur ist der beste Beweis für eine schwere Refluxkrankheit. Die Differentialdiagnose zwischen einer benignen und einer malignen Stenose ist röntgenologisch dagegen nicht immer leicht. 26 Röntgenologisch läßt sich oft auch nur schwer feststellen, ob eine Hiatushernie vorhanden ist. Die Diagnose ist gesichert, wenn der ösophagogastrische Übergang sichtbar ist, dieser während der Peristaltik deutlich über den Hiatusring hinaussteigt und nachher nicht zu seiner Ruheposition gerade unterhalb der Zwerchfellschlinge zurückkehrt.

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