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By Bernhard Hilkert

Bernhard Hilkert untersucht die Praxis des aktivierenden Handelns von Case Managern in zwei unterschiedlich situierten Sozialagenturen auf Grundlage der Methode ‚Case administration’ im Längsschnitt. Dabei zeigt sich, dass die auf die Entfaltung und den Gebrauch der Selbsthilfekräfte der arbeitsfähigen Bedürftigen zielende Unterstützung in einem asymmetrischen Spannungsverhältnis zwischen procedure- und klientenbezogener Ausrichtung zu erbringen ist. Abhängig von den lokalen Produktionsbedingungen der Sozialhilfeverwaltungen und mittelbar den Grundsicherungsträgern können entweder unterschiedlich weite Spielräume der Selbsthilfe eröffnet und genutzt oder beschnitten und verbaut werden.

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Ebd. 8f. a. 1995; Bandemer / Hilbert 1998; Bandemer 1999; Blanke / Bandemer 1999. Vgl. dazu aus der Sozialpolitikforschung: Dingeldey 2011, 33-41; Schwarze 2012, 229-234. Vgl. ; dies. 2005, 9; Trube 2005b, 12. Siehe auch: Giddens 1997; ders. 1999. Vgl. ) 2001. Vgl. a. 2002, 9. Vgl. Blair / Schröder 1999, 9; Schröder 2000, 4; ders. 2002, 3; ders. 2003, 6. Vgl. Barloschky / Trube 2001; Bartelheimer 2005, 55f. Vgl. Schwarze 2012, 269-276; Spindler 2003, 229f. a. 2001. Vgl. Deutscher Bundestag 2001.

2010. 44 1 Die sozialstaatliche Neujustierung eher auf die Interessen der Grundsicherungsträger als auf die der (arbeitsfähigen) Bedürftigen zielt110. Zur Neuausrichtung der personenbezogenen Unterstützung in der Sozialhilfe wurden zwischen 2000 und 2005 mehrere empirische Untersuchungen veröffentlicht, die in Zusammenhang mit der Einführung des Case Managements als aktivierende Dienstleistung der Sozialämter standen111. Im Folgenden werden diese von Claus Reis und seinen Mitarbeitern erarbeiteten Studien – ihre Ziele und ihre Forschungsfragen, ihr methodischer Ansatz, ihr erhobenes empirische Material und ihre zentralen Ergebnisse – chronologisch vorgestellt: Der 2003 erschienene Aufsatz von Peter Bartelheimer, Tina Hobusch und Claus Reis112 verfolgt das Ziel, eine erste empirische Klärung des Verständnisses der Leitbilder der Aktivierung und Dienstleistung in der Sozialhilfe vorzunehmen und ihre Implementation in der persönlichen Hilfe für Sozialhilfeempfänger zu beschreiben113.

2002, 3; ders. 2003, 6. Vgl. Barloschky / Trube 2001; Bartelheimer 2005, 55f. Vgl. Schwarze 2012, 269-276; Spindler 2003, 229f. a. 2001. Vgl. Deutscher Bundestag 2001. Vgl. a. 2002. a. 2009, 13-25 und Schwarze 2012, 277-279. 200373 Gestalt an und wurde in den zwischen 2003 und 2005 in Kraft getretenen ‚Gesetzen für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt’74 rechtlich verankert. Die arbeitsmarktzentrierte aktivierende Ausrichtung des Sozialstaates basiert auf drei Säulen: einer neuen Vorstellung von Verantwortungsteilung zwischen Staat, gesellschaftlichen Akteuren und Leistungsberechtigten75, der Auffassung, dass letztlich nicht mehr der Staat für die Daseinsvorsorge seiner Adressaten zu sorgen hat, sondern diese selbst für ihre Existenzsicherung verantwortlich sind und der zentralen Aufgabe des Staates, den Adressaten Erwerbschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen.

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